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Das Trinkverhalten der Katze wirft bei Ihren Besitzern oft viele Fragen auf. Trinkt meine Katze zu viel? Trinkt meine Katze zu wenig? Warum trinkt meine Katze nicht? Und ab wann ist es gefährlich?

Nun, um diese Fragen  beantworten zu können muss man erst einmal ganz weit zurückspulen und ganz von vorne anfangen.

Geschichtliches

6.000 vor Chr. in Palestina: Hier liegt der Ursprung unserer Hauskatze – Denn hier wurde damals die afrikanischen Falbkatze (Felis silvestris lybica) domestiziert. Das Zuhause dieser Falbkatze sind trockene Landschaften, wie Wüste und Savannen.  Dort gibt es keimfreies Wasser ausschließlich aus fließenden Quellen, Flüssen und Bächen, während das Wasser, das schon länger abgestanden aufzufinden ist, oft dreckig und verkeimt ist. Der Instinkt der Katze ist einfach: Wasser ist überlebenssichernd und die Katzen, die sauberes Wasser trinken, sind den Katzen mit dreckigem Wasser überlegen. Unsere heutige Hauskatze hat dieses Trinkverhalten von Ihren Vorfahren übernommen.

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Viele Katzenbesitzer neigen dazu, Ihrer Katze Milch zu trinken zu geben. Grundsätzlich gilt genau wie bei uns Menschen: Das beste und gesündeste Getränk ist und bleibt Wasser. An sich ist Milch zwar nicht schädlich, jedoch kann es bei manchen Tieren zu Durchfall oder Ähnlichem kommen, da vielen das nötige Enzym zur Verstoffwechslung der Milch fehlt – Ähnlich wie bei Menschen eine Laktoseintoleranz.

Wissenswertes

Durchschnittlich braucht eine Katze 45 – 50 ml Wasser – Jedoch hängt das ganz davon ab, ob Sie Ihre Mietze mit Trocken- oder Nassfutter füttern. Das Nassfutter besteht schon zu 80% aus Wasser, während Trockenfutter nur 5 % Wasseranteil enthält. Genau wie bei uns Menschen, hat auch jede Katze ihre individuellen Gewohnheiten, was und woraus sie am liebsten trinkt.
Wenn Ihre Katze den Trinknapf nicht anrührt, ist es kein Grund, sich gleich Sorgen zu machen. Manche Katzen bevorzugen Wasser nur aus Quellen wie Vasen oder Teichen – die meisten Katzen trinken jedoch mehr und lieber fließendes Wasser. Es kann daher sein, dass Ihr Haustiger wo anders draus trinkt, und sie bekommen es gar nicht mit.

Wenn Sie jedoch das Trinkverhalten Ihrer Katze wirklich über längere Zeit verfolgen, und sich sicher sind, dass sie kaum trinkt kann es schlimmstenfalls wirklich eine Krankheit sein oder auch am Stress liegen (z.B. Handwerker im Haus, neue Katze etc.).

Lösungsvorschlag

Manchmal hilft es sich einen Trinkbrunnen zuzulegen. So hat ihre Katze jederzeit Zugang zu sauberem, fließenden Wasser. Dieser animiert die Katze mehr zu trinken. Durch die ständige Umwälzung des Wassers wird dieses zudem mit Sauerstoff angereichert und bleibt frisch und kühl.

Es empfiehlt sich beim Kauf darauf zu achten, kein Plastik zu verwenden, da sich dort an der Oberfläche oft Keime bilden und dieser oft von Katzen nicht toleriert wird. Besser ist ein Trinkbrunnen aus Keramik wie z.B. der von Miaustore – durch die glatte Oberfläche können sich Keime weniger schnell absetzen, das Material ist pflegeleicht und dekorativ ist er zudem auch.

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